17.-Torgslaget 17. mai 1829

Der Militäreinsatz vom 17. Mai 1829 („Torgslaget“)

Am 17. Mai 1829 lief das PostschiffConstitutionenin Christiania ein. Die Menschen versammelten sich und unternahmen einen Umzug für dieConstitutionen– für die Verfassung (Grunnlov) vom 17. Mai, nicht die vom 4. November.

Da sich die Versammlung nicht auflösen ließ, forderte der Polizeimeister militärische Unterstützung an. Der Statthalter entschied, dass die Volksmenge mit Gewalt aufgelöst werden sollte. Der Kommandant auf Akershus sandte Kavallerie und Infanterie zum Marktplatz von Christiania. Nachdem der Magistrat drei Mal das Versammlungsverbot verlesen hatte, wurden die Truppen gegen das Volk eingesetzt.

Der „Torgslag“ verursachte in Norwegen eine große Unzufriedenheit. Der Statthalter Baltzar von Platen wurde für den Einsatz von Gewalt gegen unbewaffnete norwegische Zivilisten verantwortlich gemacht. Dies führte dazu, dass die Funktion des schwedischen Oberkommandierenden in Norwegen abgeschafft wurde.

Eine Folge der Ereignisse vom 17. Mai 1829 war die Norwegisierung der Kommandostruktur und die zunehmende Selbstständigkeit von Norwegens Militärmacht.