Das Marine Museum (German)

Der Zweck des Marinemuseums ist es, die Historie der Marine zu bewahren und dieses Kulturerbe auf einer objektiven Art und Weise an die Besucher weiter zu vermitteln.Insbesondere für Jugendliche, damit sie die Bedeutung und Entwicklung der Geschichte der Marine verstehen und dazu Stellung nehmen können.

Die Ausstellung deckt unter anderem:

* Die Großzeit der dänischen-norwegischen Marine im 16. und 17.Jahrhundert, mit u.a. Seeheld Tordenskiold und Marinestützpunkt Fredriksvern

* Krieg gegen England in 1801 und in den Jahren von 1807 bis 1814

* Der Aufbau einer eigenen norwegischen Marine nach dem Jahre 1814, mit großem Wert auf die Marine Werft und Marinestützpunkt Horten; u.a. die Übergangszeit von den Segelschiffen zu den Dampfschiffen

* Die Entwicklung vor-, unter und nach den beiden Weltkriegen, mit eigenem Abteil für jede Fahrzeugklasse, für Marine Flieger und den Küstwachendienst.

Ausstellung - innen

Zusätzlich aller Kurossitäten von Klincks Sammlung, zeigt die Ausstellung des Marine Museums, eine große Auswahl von Fahrzeugen und deren Ausrüstung über lange Zeiten.Hier findet man alles; von den einfachsten Arbeidswerkzeug bis zu den am meisten gefürchtesten Abstraffungsgeräten und weiter zu den sehr avancierten Waffensystemen. Die Ausrüstung alter Schiffe ist ein natürlicher Teil der Ausstellung. Das Marine Museum hat eine von Norwegen größte Sammlung von Schiffsmodellen. Insgesamt sind mehr als 150 Modelle ausgestellt.

Das größte Modell ist die Fregatte FREIA, die im Jahre 1818 erbaut wurde. Sie ist 5 Meter hoch und ist fast 8 Meter vom Klüver bis zum Giekbaum. Für Maler sind schon immer Schiffe, und da insbesondere Segelschiffe, ein beliebtes Motiv gewesen. Das Museum hat eine bedeutende Sammlung von Marinebildern, die von sowie bekannten als auch weniger bekannten Künstlern gemalt wurden. Die vielen Fotografien und Zeichnungen, zeigen zusammen mit den Marinebildern, eine breite Darstellung der Geschichte der Marine an.

Ausstellung - draußen

Außerhalb der Hauptausstellung findet man ältere Kanonen aus Eisen, in verschiedenen Größen, sowie auch Geschütze aus neueren Zeiten.Ein enormer Fregattentanker aus dem Jahre 1797 und die kräftigen unteren Masten der Korvette NORDSTJERNEN, der 1858 vom Schiff entfernt wurde, kann man bewundern. So auch die Torpedobatterie der Zerstörer STORD, der am 2. Weihnachtstag 1943, Feuer gegen das Schlachtschiff SCHARNHORST eröffnet hatte. Der Kanal zwischen den Magazinen, diente in alten Zeiten dazu, die Segelschiffe einzuschleppen und mit Proviant zu versorgen. Heute liegt im Kanal, ein Storm-klasse Torpedoboot, ex KNM Blink, der die Tragkraft der Invasionsverteidigung an der Küste, bis zum Jahre 1995 war.

In einer nahegelegenden Halle zeigt das Museum das erste Torpedoboot der Welt, mit Namen RAP aus dem Jahre 1873. Das Boot wurde im Jahr 2003 restauriert. Außerdem liegen dort deutsche Kleinst-Uboote.